Windpark Kattenstroth

Ausführungsjahr: 2025
Sektor: Energiesektor
Verfahren: RDV
Baugrundeigenschaften: locker gelagerte Sande
Besonderheiten: lokal Zugabematerial im „Top-Feed-Verfahren“ für Windkraftanlagen
Im Rahmen der Gründungsmaßnahmen für eine Windenergieanlage im Windpark Kattenstroth wurde zur Verbesserung der Bodenverhältnisse das Rütteldruckverdichtung (RDV) ausgeführt.
Da typengeprüfte Standardfundamente von Windenergieanlagen hohe Anforderungen an die Drehfedersteifigkeit und die zulässige Schiefstellung stellen, wurde eine Baugrundverbesserung trotz der anstehenden Sande ausgeführt. Die Rütteldruckverdichtung wurde unterhalb des Fundaments im gleichmäßigen Raster ausgeführt.

Die Bodenverhältnisse – ein homogen aufgebauter, fein- bis mittelsandiger, locker gelagerter Baugrund – prädestinieren die Rütteldruckverdichtung als effiziente und wirtschaftliche Lösung zur Baugrundverbesserung.
In enger Abstimmung mit dem zuständigen Baugrundgutachter wurden besonders locker gelagerte Bereiche zusätzlich durch das sogenannte „Top-Feed-Verfahren“ verbessert. Dabei wird während des Rüttelvorgangs gezielt grobkörniges Material über die Rüttellanze eingebracht, welches entlang des Ringspalts an der Lanze in die vorgesehenen Tiefen geführt wird.
Die Qualitätssicherung erfolgte durch die lückenlose Herstelldokumentation des Verdichtungserfolgs sowie Pressiometerversuche zur Überprüfung der erzielten Lagerungsdichte und Nachweis der Baugrundsteifigkeit.





























